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Sie erreichen uns folgendermaßen:

Polytechnische Schule/Fachmittelschule
1220 Wien, Wintzingerodestraße 1-3
SKZ: 922 014



Inhaltsverzeichnis

1. Kerndaten zur Schule
1.1. Organisationsstruktur
1.2. SchülerInnen, Eltern
1.3. LehrerInnen
1.4. Schulisches Umfeld
1.5.Bauliche Gegebenheiten

2. Pädagogische Position
2.1. Schulversuche, Projekte und Innovation
2.2. Besondere Angebote der Schule
2.3. Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit
2.4. Kooperation mit schulischen und außerschulischen Institutionen
2.5. Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

3. Angaben zur Schulpartnerschaft
3.1. Aktivitäten der Schulpartnerschaftsgremien
3.2. Darstellung gemeinsamer Aktivitäten

4. Angaben über Zukunftsperspektiven
4.1. Kurzfristige Ziele
4.2. Mittelfristige Ziele

1. Kerndaten zur Schule

1.1. Organisationsstruktur

Fachmittelschule Projekt gem. § 6 SchOG
10 Klassen
6 im Haupthaus (davon 1 Integrationsklasse)
4 an folgenden Mittelschulstandorten
MS 1220, Anton-Sattler-Gasse 92
MS 1220, Mira-Lobe-Weg 4
MS 1220, Prinzgasse 3


Polytechnische Schule
4 Klassen, davon 2 Integrationsklassen
2 Kooperationsklassen (Förderkonzept §28), davon eine in der Expostiur Afritschgasse
Nachqualifikationslehrgang ( Schulversuch gemäß §7) = Hauptschulabschluss
1 Klasse im Haupthaus



Spezielle Organisation im Bereich der Fachmittelschule mit neun Fachbereichen an einem Praxistag und dem schulautonomen Lehrplan, im Bereich der Polytechnischen Schule mit fünf Fachbereichen.

1.2. SchülerInnen, Eltern

Die Voraussetzung für die Aufnahme in die Fachmittelschule ist der positive Abschluss einer 4. Klasse einer AHS, einer Mittelschule oder einer Hauptschule.

In den Kooperationsklassen haben SchülerInnen Aufnahme gefunden, die aufgrund massiven Schullaufbahnverlustes im 9. oder 10. Schuljahr sind und die 6.-7. oder 8. Schulstufe bisher nicht positiv abgeschlossen haben.

Für den Nachqualifikationslehrgang (Hauptschulabschluss) ist die abgeleistete Schulpflicht Voraussetzung.

1.3. LehrerInnen

Das LehrerInnenteam setzt sich in einem ausgewogenen Verhältnis aus erfahrenen, engagierten LehrerInnen mit mehreren Dienstjahren und JunglehrerInnen zusammen. Das Durchschnittsalter liegt unter 40. Neben den erforderlichen Lehramtsprüfungen bringen viele Qualifikationen mit, die sie im außerschulischen Bereich erworben haben. Ständige Fort- und Weiterbildung ermöglichen das breite Angebot, z.B.im Fachbereichsblock der Fachmittelschule.
Ein ungeordneter Auszug aus den Zusatzausbildungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
abgeschlossenes akademisches Studium, semesterweises Universitätsstudium, Zusatzprüfungen im sportlichen Bereich (Eis laufen, Rettungsschwimmen, Ski fahren, Schwimmen, Snowboard, Tennis, Tischtennis), ECDL, Schülerberater, eine Beratungslehrerin.


1.4. Schulisches Umfeld

Durch die unmittelbare Nähe der U 1 Zentrum Kagran mit vielen Zubringerbussen und -straßenbahnlinien ist unser Haupthaus sowohl aus allen Teilen des Bezirkes wie auch aus anderen Teilen Wiens gut erreichbar.



1.5. Bauliche Gegebenheiten

Das 1966 bis 1968 erbaute Schulhaus vermittelt auch heute noch den Eindruck eines modernen Schulbaus. Viele Räume wurden den aktuellen Erfordernissen entsprechend adaptiert, so dass zwei EDV-Räume, zwei Maschinschreibräume, eine Holzwerkstätte, eine Metallwerkstätte, eine Elektrowerkstätte, eine Bauhütte mit Bauhof, ein Übungsgarten, ein Übungsbiotop, eine Schulküche, ein Übungsraum für Kosmetik und Hairstyling, ein Kreativraum, zwei Turnsäle, eine Sportanlage mit Rasenplatz, Tartanlaufbahn und Volleyballfeld zur Verfügung stehen.

2. Pädagogische Position

2.1. Schulversuche, Projekte und Innovation

Das Schuljahr 2002/03 brachte mit dem Start der Fachmittelschule Wien Nordost (Projekt gem.§ 6 SchOG) eine große Aufgabe auf organisatorischem Gebiet. Die Erstellung eigener Lehrpläne für dieses Projekt, das Installieren der Fachbereiche, die Umsetzung der damit verbundenen Anforderungen in einer den gesetzlichen Vorgaben entsprechenden, dabei aber schülerfreundlichen Lehrfächerverteilungen, die Betreuung der Klassen samt LehrerInnen an den Expositurstandorten gestaltete sich nicht immer einfach.
Daneben musste die Eröffnung von vier weiteren Klassen am Expositurstandort 1020, Blumauergasse 21 am Ende der zweiten Schulwoche bewältigt werden.
Um der breiten Streuung von Anforderungen und den vorhandenen Ressourcen gerecht zu werden, finden in allen Klassen autonome Lehrplanbestimmungen Anwendung.



2.2. Besondere Angebote der Schule

Zur Abdeckung der elementaren Anforderung an die Polytechnische Schule und jetzt auch an die Fachmittelschule, die Berufsfindung, gehören die "Berufspraktischen Tage" und Betriebserkundungen.
Die Integration lernschwacher Kinder durch die sonderpädagogische Betreuung durch eigene LehrerInnen in den I-Klassen und die Betreuung der Kinder mit Schullaufbahnverlusten in den Kooperationsklassen sind als besondere Fördereinrichtungen zu sehen.
Kinder mit geringen Deutschkenntnissen werden zusätzlich gefördert.
Die gediegene Ausstattung im sportlichen Bereich , zwei Turnsäle, schuleigener Rasenplatz für verschiedenste Ballspielarten, Tartanlaufbahn, unmittelbare Nähe zum Hallenbad Donaustadt und zur Albert-Schultz-Eishalle, lassen einen intensiven Sportbetrieb zu, der allerdigs unter den Sparmaßnahmen der letzten Jahren leidet. Dennoch gehen die SchülerInnen unserer Schule bei vielen sportlichen Wettkämpfen im Bereich der 9. Schulstufe als SiegerInnen hervor.
Projektwochen sowie Winter- und Sommersportwochen gehören seit jeher zu unserem fixen Programm.

2.3. Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

Dem didaktischen Grundsatz „Rücksichtnahme auf die Eigenart der Schüler“ gerecht zu werden ist nicht immer einfach. Die Streuung von SchülerInnen mit teilweise kindlichem Verhalten bis zu denen, die in ihrem jungen Leben schon Dinge erlebt haben, die sich manch Erwachsener nicht träumen lässt, erfordert oft ein hohes Maß an Engagement. Hier ist aber der pädagogische Einsatz besonders wichtig, weil in einer nicht geringen Zahl von Fällen durch den besonderen Anspruch an nicht aufdringlicher, aber richtungweisenden Zuwendung und Hilfestellung, sich die Eltern überfordert zeigen.

2.4. Kooperation mit schulischen und außerschulischen
Institutionen

Durch den ständigen Kontakt zu den Berufsschulen, dem Berufsförderungsinstitut, dem Wirtschaftsförderungsinstitut, dem Berufsinformationszentrum, der Kammer für Arbeiter und Angestellte, Akademien und Lehrwerkstätten verschiedenster Betriebe im Rahmen von Lehrausgängen legen wir in diesem Jahr eine Brücke von der Schule zur Berufswelt.

2.5. Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

Das gemeinsame Entwickeln der Programme für die verschiedenen Bereiche in Kleingruppen und bei Konferenzen und die regelmäßigen Reflexionen über die Effizienz mit unbedingter Bereitschaft zur Korrektur sind ein Versuch der Forderung nach Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung gerecht zu werden.



3. Schulpartnerschaft

3.1. Aktivitäten der Schulpartnerschaftsgremien

Schulpartnerschaft auf die gesetzlich verankerten Gremien, bei uns auf den Schulgemeinschaftsausschuss, zu reduzieren wäre verfehlt. Täglich finden viele Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräche zu allen Themen, die die Schulpartner bewegen statt und tragen dazu bei, Schulpartnerschaft zu leben.

3.2. Darstellung gemeinsamer Aktivitäten

Zu Kinder-Eltern-Lehrer-Aktivitäten außerhalb der Unterrichtszeit kommt es aus Zeitgründen eher nicht.


4. Zukunftsperspektiven

Das Projekt Fachmittelschule führt durch die große Zahl der Gruppen in den Fachbereichen zeitweise zu Engpässen bei der Raumbelegung. Die Verlegung der Holz- und der Metallwerkstätte in das Kellergeschoss bedingt zwar aufwendige bauliche Veränderungen, würde aber das Raumproblem entschärfen.